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SUCCESS STORY: ZWEI FREUNDE, EINE IDEE

Zwei Freunde, eine Geschäftsidee und viele gemeinsame Ziele: Luca Priestersbach und Pascal Momper haben nach zwei Schülerfirmen genug Gründerluft geschnuppert und sich mit einer Werbeagentur selbstständig gemacht. Wir haben mit Luca darüber gesprochen:

1. Wann und mit welcher Geschäftsidee habt ihr euch selbstständig gemacht?

Unsere Geschäftsidee ist prinzipiell nichts Neues, denn Werbeagenturen gibt es bereits mehrere. Uns ging es hauptsächlich um die richtige Positionierung. So haben wir uns dazu entschieden, nur ein kleines Leistungsspektrum anzubieten. Während große Agenturen meistens sogenannte „Full Service“ Agenturen sind, hat sich Potvis auf Social-Media Advertising in Verbindung mit Content Marketing spezialisiert. Die Kreativität steht bei uns zu 100% im Vordergrund, denn sie sichert eine gute Kommunikation zwischen dem Unternehmen und seiner Zielgruppe. Unser junges Alter hilft uns zusätzlich dabei, eine ebenfalls junge Zielgruppe ideal ansprechen zu können und Unternehmen einen Anschluss zu dieser zu verschaffen. Gegründet wurde das Unternehmen dann nach einigen Monaten der Vorbereitung am 8. Juni 2018.

2. Was motivierte euch am meisten zur Selbstständigkeit?

Unsere größte Motivation war es, unser eigenes Ding zu machen. Einfach das machen, worauf wir Lust haben, ohne Wenn und Aber. Dies war schon in unserer Schulzeit so. Dadurch konnten wir den Traum der Selbstständigkeit nie ablegen, auch weil wir beide aktiv in einer Schülerfirma gearbeitet haben. Wir sind zwei kreative Köpfe, die mit ihren Ideen etwas bewirken wollen. Zudem sind wir der Auffassung, dass immer noch zu viel schlechte Werbung im Umlauf ist. Das wollen wir ändern, indem wir etwas frischen Wind in die Branche bringen. Unsere Ziele und Vorbilder orientieren sich an den ganz Großen. An eben den Agenturen und Werbern, an die wir anknüpfen möchten.

3. Gab es Momente, in denen ihr an eurer Gründung gezweifelt habt? Wenn ja, welche?

Ehrlich gesagt nicht. Klingt vielleicht etwas komisch, aber wir finden, dass Hürden eine Sache sind, über die man sich immer noch Gedanken machen kann, wenn man wirklich davorsteht. Aus unserem Umfeld wurden durchaus Zweifel geäußert, aber man sollte trotzdem nicht an seiner Idee zweifeln. Sicher waren einige Dinge kompliziert, jedoch sagten wir uns immer „Was andere können, können wir schon lange“. Und so kam es, dass wir nie an unserer Geschäftsidee gezweifelt haben. Wir haben permanent unser Ziel und unseren Traum vor Augen und solange man diesen vor Augen hat, kommen Zweifel nicht auf.

4. Welche Erinnerungen verbindet ihr mit eurem JUNIOR Unternehmen?

In erster Linie mit unglaublich viel Spaß! Aber natürlich ist unser Gründergeist das Wichtigste von allem, was wir mitgenommen haben. Da wir beide in der Marketingabteilung waren, hat sich dort natürlich auch unser Interesse an Werbung entwickelt, welches wir jetzt für die Gründung unserer Agentur nutzen können. Sofern eine Schülerfirma vorhanden ist, können wir jedem empfehlen dieser beizutreten, denn die Erfahrungen dort sind unbezahlbar.

5. Was für ein Unternehmen habt ihr damals gegründet?

Unsere erste Schülerfirma nannte sich „Kingdom of Boxes“. Mit dieser haben wir die sogenannte „Medi-Kid Box“ vertrieben. Das war im Grunde genommen eine Lunchbox, die zum Verbandskasten umfunktioniert wurde und mit Dingen wie Pflastern und Verbandsmaterial, aber auch mit Gummibärchen und einer Trillerpfeife gefüllt war. So hatten Kinder immer die passenden Sachen dabei, wenn sie unterwegs waren. Danach folgte dann „Vesper Tilio“, ein Reiseführer für die Region, der auf Kinder zugeschnitten war und sogar eine passende App hat.

6. Gibt es vielleicht noch eine Verbindung zu eurem heutigen Unternehmen?

Die Leiterin unserer Schülerfirma steht uns auch heute noch bei und hat uns geholfen, wo sie kann. Davon abgesehen besteht aber keine Verbindung mehr zu unserer alten Schülerfirma.

7. Was ist die wichtigste Eigenschaft, um erfolgreich zu gründen?

Als erstes braucht man eine Menge Mut, um zu gründen, denn es gibt leider immer mehr Menschen, die einem eher Zweifel äußern als positives Feedback. Aber auch Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen sind unabdingbar wichtig. Ohne diese Eigenschaften hat man es schwer, ein Unternehmen zu gründen und sich um dieses zu kümmern. Man braucht ein Ziel vor Augen, welches man erreichen möchte. Dann kann man alles schaffen.

 

Link zur Website der Jungunternehmer: https://potvis.de/

 

 

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