Best Practice Wirtschaftspate

Ehemalige JUNIOR Teilnehmerin überzeugte im Bewerbungsgespräch bei Deloitte


Steckbrief

Name: Henning Kühne

Unternehmensname: Deloitte Consulting GmbH

Unternehmensbereich/ Funktion: Banking Operations/Director

Name: Elena Quintana-Benz

Unternehmnsname: Deloitte Consulting GmbH

Unternehmensberiche/Funktion: Consultant

Jahr der Teilnahme an JUNIOR: 2007/2008

JUNIOR Unternehmen: Perfect Planner

Geschäftsidee: Veranstaltungsorganisation

Schule: Gymnasium der Franziskanerinnen Nonnenwerth


Mit JUNIOR im Interview:

Herr Kühne, warum hat sich Ihr Unternehmen für eine ehemalige JUNIOR Teilnehmerin entschieden?

Aus unserer Erfahrung erlangen JUNIOR Teilnehmer*innen wichtige Schlüsselkompetenzen, die ansonsten im Schul- und später Studienverlauf nur begrenzt vermittelt werden.

Mit welchen Kompetenzen konnte sie überzeugen, die sie bei JUNIOR erworben hat?

Frau Quintana-Benz überzeugte mit hoher Selbständigkeit sowie klarer Denkstruktur im Rahmen einer umfassenden Case Study, bei der innovative und umsetzungsorientierte Lösungsideen gefordert waren. Zudem konnte sie die vorgeschlagenen Lösungen verständlich und überzeugend präsentieren. Last but not least überzeugte Frau Quintana-Benz mit einer sehr positiven Ausstrahlung und sehr guter Teamarbeit.

Frau Quintana-Benz, was sind die drei größten Learnings aus Ihrer JUNIOR Zeit, die Ihnen besonders im Berufsleben helfen?

Durch die Gründung eines eigenen Unternehmens mit meinen Mitschülerinnen und Mitschülern konnte ich erste praktische Erfahrungen in der Teamarbeit erlangen. Darüber hinaus waren Selbständigkeit, Einsatz und Eigeninitiative gefragt, um unser gemeinsames Unternehmensziel zu erreichen. Diese frühzeitig erlernten Fähigkeiten im Rahmen des JUNIOR Programms helfen mir auch heute noch in meiner Tätigkeit als Consultant. Wir arbeiten stets in diversen Teams zusammen, dementsprechend ist Teamfähigkeit eine Grundvoraussetzung. Besonders essenziell ist es, die individuellen Stärken und Erfolge des Einzelnen zu einem Großen und Ganzen zusammenzubringen, um so den gemeinsamen Projekterfolg voranzutreiben. Eigenverantwortliches Arbeiten und Teamkoordination werden hierbei vereint. 

Herr Kühne, was sind aus Ihrer Sicht die größten Benefits für Jugendliche bei JUNIOR? Warum würden Sie anderen Arbeitgebern empfehlen, ehemalige JUNIOR Teilnehmende einzustellen?

Jugendliche können bei JUNIOR früh eigene Ideen entwickeln, verantworten und präsentieren. Sie lernen, strukturiert zu arbeiten und Termine einzuhalten. Zudem ist die Lösungsfindung bei Konfliktsituationen im Team ausgesprochen hilfreich in der zukünftigen Arbeit. Das Selbstbewusstsein kann wesentlich gestärkt werden. Kurzum bietet JUNIOR früh die Gelegenheit, unternehmerisch zu handeln und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen.

Frau Quintana-Benz, haben Sie Tipps oder Empfehlungen für künftige JUNIOR Teilnehmerinnen und Teilnehmer?

Mein persönlicher Tipp, den ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des JUNIOR Programms mitgeben möchte, ist die Zusammenstellung eines diversen Teams. In der Unternehmensberatung bestehen unsere Teams aus Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die zum Teil sogar in vollkommen verschiedenen Bereichen tätig sind, um so einen disruptiven Lösungsansatz zu entwickeln. Gleiches gilt für die Unternehmensgründung. Mitschülerinnen und Mitschüler, die einem nicht so nahestehen, können unentdeckte Talente haben. Vielleicht verfolgen sie sogar einen völligen neuen Ansatz, der den Unternehmenserfolg maßgeblich mitbestimmen kann. Diversität bringt stets einen Mehrwert und sich darauf einzulassen kann einen darüber hinaus bereits auf das zukünftig anstehende Studium und/oder Berufsleben vorbereiten.

Erscheinungsdatum: 25. August 2020