Best Practice Wirtschaftspate

Fachwissen weitergeben und junge Talente motivieren.


Steckbrief

Name: Anja Klüber

Unternehmensname: Piening GmbH

Unterstützte Schule: Handelsschule Herrmann, Fulda

Bundesland: Hessen

Schulform: Wirtschaftsgymnasium

JUNIOR Programm: JUNIOR expert

Jahrgangsstufe: 11


Wie genau sieht die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem JUNIOR Unternehmen aus?

Unser Unternehmen unterstützt die Klasse WG11 der Handelsschule Herrmann seit September 2019 bei ihrem Projekt Unternehmensgründung. Durch die Gründung und Umsetzung der Homepage "Nebenjob-Fulda.de" soll Schüler*innen und Studierenden der Einstieg in die ersten Schritte des beruflichen Alltags erleichtert werden. Auf der Online-Stellenbörse können Kooperationspartner Stellen für Ferien- und Studentenjobs sowie Praktika annoncieren. Die Kooperationsunternehmen können somit für ihr Unternehmen bereits frühzeitig werben und auf sich aufmerksam machen und somit kostengünstiger ihre Vakanzen für die „jüngsten Mitarbeiter*innen“ der Firma schalten. Zentrale Erfolgsfaktoren sind dynamische und wissbegierige Schüler*innen, die voller Tatendrang ihr Projekt umsetzen möchten. Selbstverständlich müssen auch wir als Pat*innen einen Fahrplan erstellen, eine Struktur einrichten und das Augenmerk auf die Einhaltung derer legen, damit im Endeffekt die gesteckten Ziele erreicht werden können.

Was macht Ihre Zusammenarbeit mit dem Unternehmen erfolgreich?

Durch die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen können wir Fachwissen an Schüler*innen weitergeben und junge Talente motivieren, sich in der künftigen Arbeitswelt zu positionieren und auch über eigene Unternehmensgründungen nachzudenken. Es ist schön zu sehen, wie wir als Pat*innen die Schülerfirmen unterstützen und weiterbringen können.

Welche Erfolge haben Sie erreicht? 

Gemeinsam mit den Schüler*innen konnte die Stellenbörse online gehen und wir haben gemeinsam Kontakte zu regionalen Kooperationsfirmen geknüpft. Die Schüler*innen konnten ihre persönlichen Kenntnisse ebenfalls entwickeln und haben die wichtigsten Basics im Umgang mit Entscheidern unterschiedlicher Unternehmen kennen gelernt. Ein Großteil der beteiligten Schüler*innen arbeiten auch nach dem ersten Jahr des Programms weiterhin gemeinsam an dem Projekt weiter, was ein aussagekräftiges Zeichen für das Programm ist.

Aus welcher Motivation heraus unterstützen Sie junge Gründerinnen und Gründer? 

Mein Kollege Herr Klüber und ich empfinden das JUNIOR Programm als ein großartiges Projekt und möchten junge und engagierte Menschen unterstützen und unser Wissen weitergeben. Es ist eine tolle Möglichkeit, die Schüler*innen bei einer wichtigen Entwicklung zu supporten.

Welche Herausforderungen ergaben sich im Laufe der Zusammenarbeit? 

Herausforderungen hatten wir in Bezug auf die aktuelle Pandemie. Somit mussten Präsenztermine weichen und die Kommunikation wurde vorrangig über Mailverkehr abgewickelt.

Welches Fazit ziehen Sie? 

Als Wirtschaftspatin hatte ich die Chance eine Projektklasse zu einem Team zusammenwachsen zu sehen. Die Entwicklungsschritte waren von Mal zu Mal zu erkennen und die JUNIOR Programme sollten einen höheren Bekanntheitsgrad erhalten, da wir somit die Mitarbeitenden von morgen bereits heute vorbereiten können.